Schon im Jahre 1849 wurde in der Stadt Jever eine Fortbildungsschule auf privater Grundlage
mit freiwilligem Besuch gegründet. Zur Teilnahme am Unterricht hatten
sich 58 Schüler gemeldet, Gesellen, Lehrlinge, Knechte und andere
Jugendliche. Unterrichtsfächer waren Rechnen, Schreiben und Zeichnen.
Der Unterricht wurde an Sonntagen in einem Klassenraum der Stadtmädchenschule
erteilt. Nach mehreren Jahren wurde der Unterricht wieder eingestellt.
Im Jahre 1878 errichtete der damalige "Verein selbständiger
Handwerker und Gewerbetreibender" eine "Gewerbeschule
für Handwerkslehrlinge". Da aber die Aufbringung der erforderlichen
Mittel recht schwierig war, versuchte man die Stadt Jever als Schulträgerin
zu gewinnen.
1893 beschloss der Rat der Stadt Jever die Gründung einer Städtischen Fortbildungsschule mit Pflichtbesuch für alle Handwerkslehrlinge
unter 18 Jahren aus der Stadt Jever.
Eine der ersten Fortbildungsschulen mit Pflichtbesuch im Oldenburger Land entstand.
In den folgenden Jahren entwickelten sich die Berufsbildende Schulen in Jever im wesentlichen wie folgt weiter:
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Zeittafel
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Jahr
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Ereignis
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1940
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Kreisberufsschule in der Drostenstraße
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1950
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Nebenstelle Wangerooge
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1959
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Errichtung des Gebäudes in der Störtebeckerstraße
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1961
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Nebenstelle Roffhausen
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1967
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Neubau in der Schützenhofstraße (Erweiterungsbau)
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Im Jahre 1972 begannen auf Veranlasssung des Niedersächsischen Kultusministers
Verhandlungen über einen Verbund der beiden Berufsbildenden Schulen
Jever und Wittmund mit gemeinsamer Schulleitung.
1974 wurde durch Erlaß des Niedersächsischen Kultusministeriums
das Verbundsystem in Kraft gesetzt. Schulleiter beider Schulen wurde Oberstudiendirektor
Onneken, sein ständiger Vertreter Studiendirektor Warntjen.
Bei der Gündung des Verbundsystems war nicht vorauszusehen, in welchem
Umfang sich beide Schulen weiter entwickeln würden. Die Zahl der Lehrkräfte
verdoppelte sich beispielsweise in den Jahren 1974 bis 1982. Ebenso stieg
die Schülerzahl stetig an. Im Jahre 1980 wurde die Kreisreform hinsichtlich
des Landkreises Friesland durch Urteil des Staatsgerichtshofes zurückgenommen
und der alte Zustand wieder hergestellt. Im Jahre 1982 wurde dann durch
Erlaß des Niedersächsischen Kultusministers das Verbundystem
zwischen Jever und Wittmund aufgehoben.
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Zeittafel (Fortsetzung)
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Jahr
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Ereignis
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1974
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Verbundsystem mit Wittmund
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1977
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Errichtung der Werkstattgebäude für Metall- und Elektrotechnik
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1978
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Neubau der Sporthalle
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1980
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Rücknahme der Kreisreform
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1980
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Errichtung der Bauhalle
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1982
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Aufhebung des Verbundsystems mit Wittmund
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2002
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Neubau in der Schützenhofstraße (Erweiterungsbau)
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2010
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Energetische Grundsanierung der BBS Jever mit neuen Fenstern und Wärmedämmverkleidung
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Durch die Einrichtung neuer Schulformen und die Erweiterung bestehender Schulformen
erhöhte sich ab der zweiten Hälfte der siebziger Jahre die Zahl
der Lehrkräfte ständig. Neben Theorielehrern gab es schon im kaufmännischen
und hauswirtschaftlichen Bereich Technische Lehrerinnen/Lehrer. Durch die
Einfürhrung der verschiedenen Berufsgrundbildungsjahre wurden Lehrerinnen/Lehrern
für Fachpraxis eingestellt.
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Schulleitung seit 1946
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Jahr
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Schulleiter
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1946 - 1957
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Berufsschuldirektor Wesolowski
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1958 - 1970
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Oberstudiendirektor G'daniec
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1970 - 1971
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Studiendirektor Schlette (kommissarisch)
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1971 - 1974
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Studiendirektor Warntjen (kommissarisch)
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1974 - 1982
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Oberstudiendirektor Onneken
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1982 -1984
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Studiendirektor Warntjen (kommissarisch)
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1984 - 1992
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Oberstudiendirektor Warntjen
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1992 - 2010
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Oberstudiendirektor Kruit
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seit 2010
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Oberstudiendirektor Zimmermann
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